Freitag, 11. Juli 2014

Susanne Lang - Ziemlich feste Freunde-Warum der Freundeskreis heute die bessere Familie ist


ISBN: 978-3-7645-0503-5
ISBN eBook: 978-3-641-13064-0
Seitenanzahl: 192 Seiten
Genre: Sachbuch


Veröffentlicht Mai 2004
Preis: 16,99€ (gebundene Ausgabe)
13,99€ (eBook Ausgabe)


Verlag: Blanvalet


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Über die Autorin:
Susanne Lang hat in Münster Germanistik, Kultur‐ und Kommunikationswissenschaften studiert. Danach besuchte sie die Deutsche Journalistenschule in München. Ab 2003 arbeitete sie als Redakteurin, später als Ressortleiterin bei der taz. Seit 2010 ist sie verantwortliche Redakteurin beim Freitag. Susanne Lang lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin.


Klappentext:
»Freunde werden aufgrund der Brüchigkeit von Beziehungen immer wichtiger«, schreibt Soziologin Eva Illouz. »Freunde sind die neue Familie«, titelte der STERN schon in den Neunzigern – und auf den ersten Blick ist es plausibel: Ehen gehen schneller entzwei, Familien zerbrechen, wir gehen zum Studieren in die Ferne, ziehen der Arbeit halber ans andere Ende der Republik. Wir müssen mobil sein, lassen unser Heimatdorf und alte Freunde zurück, finden neue. Suchen sie uns selbst aus, anstatt wie mit der Familie auf immer verbunden zu sein. Sind Freundschaften das Resultat moderner, individueller Selbstbestimmung? Susanne Lang unterzieht verschiedene Arten der Freundschaft einem Reality-Check, entlarvt Freundschaftsmythen – und erklärt, warum der Freundeskreis oft die bessere Familie ist.

77 % der Deutschen haben einen festen Freundeskreis. Im Durchschnitt haben wir 3,3 echte und 130 Facebook-Freunde. Wer umgeben von Freunden alt wird, hat eine um 22 % erhöhte Lebenserwartung.


Cover:
Das Cover finde ich schon sehr gut gemacht denn es Sticht im Bücherregal raus.
Genau so was finde ich immer gut denn dann fällt ein Buch auch in der Buchhandlung
auf.


Meine Meinung:
Als erstes möchte ich euch Sagen hier wird es keine Inhaltsangabe geben da dies meiner Meinung
nach bei diesem Buch total schwer ist und mehr in Richtung Sachbuch geht. Trotzdem ist das
Buch aber doch sehr spannend meiner Meinung nach. Es ist mal ein ganz anderer Blickwinkel
den man beim Lesen von diesem Buch bekommt.
Freunde sind heutzutage die bessere Familie? Das ist eine sehr spannende und zeitgemäße
These die man in der heutigen Zeit aufstellen kann. Wer von uns hat eigentlich noch mehr
Freunde in der Familie als Freunde im Internet oder halt im ganzen Freunde.
Doch welchen Stellenwert haben unsere Freunde für uns, welche Stelle haben sie in unserem
Leben und wie wichtig sind und diese Freunde.
Genau an diese Frage geht die Autorin ran und nimmt doch wirklich ihr eigenes Leben auf
Grund auf mal auf den Kopf. Dazu beschreibt sie auch Beobachtungen von anderen Familien.

Schöne Fragen die aufgeworfen werden sind auch das Frauen und Männer vielleicht eine
ganze andere Vorstellung haben und diese sich total unterscheiden. Wie kann sich im Lauf eines
Lebens und der Freundschaft die Erwartungshaltung ändern? Und dann kommt die Frage auf
ob auch noch unsere Freunde später bei uns sind wenn wir Rentner sind.
Es werden auch Bindungen von Fiktiven Figuren aufgeworfen und sich mal genauer angeschaut.
Die Bindung zu Batman und Robin oder auch die Freundschaft zwischen Thelma und Louise.
So hat man diese Sachen wirklich noch niemals gesehen, ich zumindest nicht.

Die Autorin hat auch wirklich einen wundervollen Schreibstil denn sie schreibt locker und diesen
Ton zieht sich durch das Ganze Buch und so kann man das Munter lesen und man wird dabei
wirklich nicht müde sondern lacht eher ein wenig.
Mit diesem Buch kann man wirklich man über seine Freundschaften Nachdenken und man
versucht selber mal zu analysieren wie die Freundschaft zwischen jemand und sich selber ist.
Ich hatte viel Freude an diesem Buch.

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