Dienstag, 24. Juni 2014

O-Town's back

Hallo ihr Lieben,

wir ihr schon Anfang des Monats erfahren habt, standen in diesem Monat zwei Konzerte an. Beide vom selben Interpreten und zwar der Boyband des Jahres 2001 O-Town.

Am 17. Juni ging es also schon früh morgens los Richtung Köln. Dort saß ich erstmal gemütlich im McCafe und habe auf meine Freundin gewartet, deren Zug - wie könnte es auch anders sein? - Verspätung hatte. Nach einem dringend benötigtem Kaffee ging es dann weiter auf die andere Rheinseite um unsere Sachen bei Freundin Nummer 2 abzuliefern. Das lief auch alles reibungslos und nach wenig Warte und "Schön-mach" Zeit, ging es dann zum Rudolfplatz. Warum? Ganz klar: Vapianos... Nudeln... Pizza... ESSEN. Wir alle drei lieben das Vapianos und ich persönlich war schon ewig nicht mehr da, also war ich mehr als happy damit, diesen Zwischenstop einzulegen.




In den Jahren 2001-2004 hätte man das definitiv nicht machen können. Warum? Weil die meisten Fans dann, trotz Schule, um 6 Uhr morgens vor der Halle gestanden hätten. Im Jahre 2014 steht man frühestens um 10 Uhr an und auch dann nur ein paar ganz wenige. Im Fall von O-Town waren es gerade mal vier Leute die so früh ankamen. Wir trudelten so gegen 15 Uhr ein und gegen 17 Uhr wurde es dann etwas voller. Aber was haben die ganzen Leute tolles verpasst, weil sie so spät gekommen sind? Genau! O-Town.




Die Jungen kamen nämlich ganz gemütlich und down-to-earth über die Straße geschlendert. Das Hotel hat sich direkt die Straße runter befunden. Wer hätte das gedacht? Alle haben kurz gehalten und sich mit uns unterhalten, allerdings waren Erik und Jacob viel zu müde für Fotos. Kein Wunder, denn alle waren bis um 5 Uhr auf und haben WM geschaut. Verrückte Amis! Die mögen doch eigentlich nicht mal Fußball. Jacob ist seitdem jedenfalls im totalen Fußballfieber und postet immer noch Instagram Fotos von sich im Deutschlandtrikot. Netterweise durfte ich Fotos mit den beiden Grinsebacken Dan und Trevor machen und daneben seh ich einfach total mies gelaunt aus. War ich aber wirklich nicht. Aber hey, gegen so ein Grinsen kommt man einfach nicht an!


Das Luxor ist eine kleine Halle. Es gab also keinen Fotograben, was natürlich für mich mit Presse und Fotoausweis etwas blöd war. Aber die Fans waren nett (wahrscheinlich nur, weil ich sie gekannt habe) und haben mich in die erste Reihe gelassen. Security gab es übrigens auch nicht. Ein sehr verwirrendes Konzert, wenn ich es mit den früheren Konzerten. Ohne Security war damals nichts möglich. Der Sound war ok, aber die Show war genial. Es gab alte Favoriten wie Liquid Dreams, These are the days und We fit together, die mit lustigen Tanzeinlagen verfeinert wurden. Was ist denn bitte eine Boyband ohne Boybandmoves? Humorvoll haben die Jungs das gelöst. Dann kam die Überraschung pur. Cover! Und nicht nur irgendwelche Cover. Rapcover! Macklemore "Can't hold us" und Aloe Blacc "I need a dollar" zählten zum Beispiel dazu. Der Wahnsinn sag ich euch! Die Jungs können rappen. Die beiden Zugabesongs waren vorrauszusehen. All or Nothing, der einzige wirkliche Hit von O-Town und die neue Single Skydive
Alles in allem war mir die Show eindeutig viel zu kurz! 50 Minuten reicht einfach nicht aus, wenn man seit 10 Jahren auf ein Comeback wartet! Aber hey, immerhin waren sie als erstes in Europa und nicht in Amerika.




Mehr Fotos von beiden Konzerten findet ihr auf dem Facebook Profil von O-Town Reloaded

Danach ging es morgens ganz ganz früh Richtung Berlin. Da wurden dann erstmal unsere Sachen bei diversen Freunden abgeliefert, bevor wir uns auf den Weg zur Halle gemacht haben. Hier war noch weniger los als in Köln, was mir die Gelegenheit gab, den Supportact genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich nutze ja gerne mal Chancen aus und in diesem Fall bin ich dann einfach mal dreist backstage gegangen, als Patrick Kronenberger ankam und habe um ein Interview gebeten. Das hat dann auch wunderschön geklappt. 


Wie ihr seht haben wir uns einfach so in die Sonne geknallt und ein paar Fragen wurden beantwortet. So gefällt mir das. Patrick ist ein wirklich toller Kerl und ich denke ihr solltet unbedingt mal sein neues Video ansehen.

Weiter mit O-Town. Jetzt wurde es kompliziert. Wir hatten nämlich eigentlich einen Termin mit den Jungs. Dieser war nicht einfach einzuhalten. Erst die Handynummer eines falschen "Chrissi's" - einem wohl höher rangigen, denn begeistert war er nicht von meinem Anruf. Dann wurde der Termin ganze 2 mal nach hinten verschoben und die Zeit wurde definitiv knapp. Aber,ich wäre ja nicht ich,wenn das nicht geklappt hätte. Das Video könnt ihr euch hier anschauen und die deutsche Übersetzung findet ihr HIER



Und jetzt, bevor ich wieder viel zu viel quassele (so wie Erik im Interview) noch ein paar wunderschöne Bilder aus Berlin!






Hier noch meine Kollegin Mo zwischen Dan und Erik. Träume wurden definitiv wahr und damit verabschiede ich mich!










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