Sonntag, 1. September 2013

Laurent Bach - Mord auf Französisch


ISBN:  3867873798
Seitenanzahl: 248


Veröffentlicht Juli 2012
Preis:  14,95 (gebundene Ausgabe)


Verlag: BrunoGmünder


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Über die Autorin
Laurent Bach, Jahrgang 1970, lebt in Westfalen. Nachdem er einige Jahre im Immobilien- und Baubereich tätig war, begann er erst spät mit dem Schreiben. Die Eindrücke, die er auf seinen zahlreichen Reisen nach Südfrankreich sammelte, fließen als Inspiration in all seine Geschichten ein.


Klappentext
Sommer in Südfrankreich: Während sich das beschauliche Städtchen Anduze von seiner schönsten Seite präsentiert, muss Privatdetektiv Claude Bocquillon einen Fall lösen, der es in sich hat. Pascal Melot, mit dem ihn mehr als nur eine Freundschaft verband, ist auf grausame Weise ums Leben gekommen. Die Polizei will den Fall als Selbstmord zu den Akten legen, doch Claude gibt sich damit nicht zufrieden ...
Inhaltsangabe
Claude Bocquillon ist Privatdetektiv.
Da dieser Beruf ihm aber nicht sein Leben finanzieren kann, geht er nebenbei noch als Kellner arbeiten. Er ist sehr gutaussehend, aber die Frauen haben bei ihm einfach keine Chance. Wieso?
Nun Claude ist Homosexuell. Dies aber ist ein gut gehütetes Geheimnis, nur wenige wissen beschied.
Ein kleiner Junge kommt eines Tages zu Claude und bittet diesen seinen Hund wiederzufinden, Diesen Auftrag nimmt er in der Hoffnung an, dass der Junge später als Erwachsener wieder zu ihm kommt. So begibt sich Claude zur Bahnstation St. Jean du Gard, wo der Hund verloren gegangen ist. Er kann beim Lokführer vorne mitfahren um eine bessere Übersicht zu haben.
Claude findet den Hund aber nicht - Nein nach einer Biegung findet er eine leblose Person auf den Schienen liegen. Leider ist der Bremswege der Bahn so lang, das sie die Person überfahren.
Bei der Person handelt es sich um einen alten Freund von Claude. Pascal Melot.
Es sieht alles nach Selbstmord aus, aber Claude ist misstrauisch.
Pascal lag zu ruhig auf den Schienen für Claudes Geschmack. Er hatte auch keinen Grund gehabt sich umzubringen. Immerhin hatte er sich vor kurzem erst verlobt. Claude fängt an zu ermitteln und findet in der Nähe einen Picknickplatz mit Wein und Essensresten. Dort findet er auch den Hund des Jungens wieder.
Zwar wird in der Wohnung ein Abschiedsbrief gefunden, Pascal hätte sich umgebracht weil er Bisexuell ist, aber trotzdem glaubt Claude es noch immer nicht, genau sowenig wie seine Mutter die Claude danach besucht.
Madame Melot beauftragt Claude mit dem Fall von Pascal, er soll den Mörder finden.
Frederic Lambert, der Inspektor im Ort, gefällt es gar nicht das Claude in dem Fall ermittelt. Die beiden kennen sich noch aus der Polizeischule die Claude wegen seiner Sexualität abgebrochen hatte.
Während seinen Ermittlungen lernt Claude den Bankier Julien kennen, einen ehemaligen geliebten von Pascal. Bei den beiden Funkt es sofort.
Die Ermittlungen führen zu immer neuen Erkenntnissen und Widersprüchen.
Meinung
Ich muss sagen, dass Buch hat mich weitaus mehr überrascht, als ich dachte.
Erstmal ist es sehr mutig als Privatdetektiv in einer Kleinstadt dann auch noch schwul zu sein, auch wenn es nicht jeder weiß. Es ist sehr schwer in einer kleinen Stadt etwas geheim zu halten, vor allem bei neugierigen Nachbarn oder Klatschtanten die es in jedem kleinen Ort gibt.

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben.
Die Geschichte kann man so runter lesen und wunderbar darin eintauchen, mitfiebern und sich in das versetzten was Claude gerade denkt. Man denkt immer man hat das Rätsel gelöst, man weiß wer der Mörderer ist, aber nein dann kommt wieder eine Wendung und man steht wieder vollkommen am Anfang. Die Autorin versteht es ihre Leser an der Nase herumzuführen, aber gerade das macht es interessant dieses Buch zu lesen.
Beschreibungen zu Personen, Orten und Handlungen sind wunderbar gemacht und auch die Übergänge von einer Szene in die nächsten sind flüssig gehalten.
Man kann sich die Umgebung, in der sich Claude befindet wunderbar bildlich vorstellen.

Wunderbares Buch, dasa ich nur empfehlen kann, wenn man Krimis mag.

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